Erfahrungsbericht – Leberverfettung durch Überfütterung – Pferde Vitalkonzept

Geschrieben von T. S. M.

Zarah, oder auch die Motte als Spitzname, ist seit März 2015 in meinem Besitz. Die Vorbesitzerin war sehr ehrlich zu mir und hat mir die Info zukommen lassen, dass die Motte mit ca 2 oder 3 Jahren eine Leberverfettung hatte. Wie genau die in ihrem Fall entstanden ist, oder durch was, weiß ich nicht. Klar ist, sie wurde schlichtweg überfüttert. Sämtliche Tierärzte reden immer wieder davon. Wir Deutschen reiten unsere Pferde nicht tot, wir füttern sie tot. Im ersten Stall, indem wir standen, lebte die Motte in einem Offenstall mit 24h Heu. Damals schon fütterte ich nicht haufenweise Zusatzfutter dazu. Auch ohne Leberverfettung bzw. Vorbelastung finde ich das unsinnig und in den meisten Fällen einfach nicht nötig. Als die Motte zu mir kam, hatte sie schlechte Hufe, schlechtes Fell und war überhaupt nicht gut gebaut.

März und Winter 2015/2016

Im Winter 15/16 kamen dann ätzende Bindehautentzündungen dazu. Das habe ich erstmal gar nicht mit ihrer Leber in Verbindung gebracht. Diese Bindehautentzündungen nahmen Ausmaße an, die ich so noch nicht erlebt hatte. Angefangen hat es im linken Auge. Von ein Tag auf den anderen war das Auge sehr sehr dick und tränte wie verrückt. Erstmal holte ich Euphrasia aber als das nicht half, holte ich natürlich den Tierarzt dazu. Eine Augencreme nach der anderen wurde uns verschrieben und jedes Mal wenn wir sie absetzen konnten, wurde das Auge danach noch dicker. Zum Schluss war das linke Auge so groß wie ein Apfel. Wir und die Tierärzte hatten mittlerweile echt Angst um das Auge. Dann sprang das Ganze auf das rechte Auge über und selbst im Winter musste die Motte mit einer Maske draußen stehen, damit sie sich nirgends kaputt kratzt.

Dann kamen zwei helfende, rettende Menschen parallel zu uns auf den Hof. Einmal eine Naturheilpraktikerin, die mit Tieren arbeitet und Thorsten Mutzke der uns sein Vitalkonzept vorstellen wollte. Für mich war das, aufgrund vom Hörensagen immer nur Hokuspokus aber ich wollte nichts unversucht lassen um meiner Motte endlich endgültig helfen zu können.

So kam also nun Thorsten zu uns mit reichlich Informationen im Gepäck. Der Vortrag war so gut gestaltet. Nicht nur Fakten, Fakten, Fakten sondern auch Beweise anhand von Bildern und anderen Erfahrungsberichten. Das Konzept konnte mich sehr schnell überzeugen und so bestellte ich an demselben Abend eine Testration. Das Beste an dem Produkt: Im schlimmsten Fall stellt sich einfach keine Besserung ein. Nebenbei erwähnt, dachte ich bei diesem Konzept die ganze Zeit nur an Zarahs Leber. Das Auge habe ich damit immer noch nicht in Verbindung gebracht.

Dazu sollte mich unsere Heilpraktikerin belehren. Sie erklärte mir, dass Leber und Auge im Körper sozusagen zusammenhängend sind. Und da machte es Klick. Nur eine gesunde, ausgeglichene Leber die in Ruhe ihre Arbeit tun kann, verhindert die Bindehautentzündungen.

Kurze Zeit später fing ich an das Vitalkonzept zu füttern. Nur wenige Tage später stellten sich die ersten Veränderungen ein. Der Blick der Motte war wacher, sie war viel mehr da. Sie wirkte ausgeglichener. Dann bemerkte ich, dass sich die Beschaffenheit der Pferdeäpfel deutlich ins positive verändert hatte. Sie waren plötzlich wieder rund und glänzend und rochen auch nicht mehr so streng.

Und die größte Veränderung kam erst noch. Das Konzept in Verbindung mit 2 Akupunktursitzungen ließen die Bindehautentzündungen einfach verschwinden. Und sie kamen sehr lange Zeit einfach nicht wieder.

Im Sommer fütterte ich dann das Konzept auf Anweisung von Thorsten nur 2-3 x die Woche. Doch ich bemerkte, dass bei bestimmten Wetterbedingungen die Entzündungen leicht wieder kamen. Nie wieder in dem Ausmaße wie in dem Winter davor aber trotzdem muss das auch nicht sein.

Wir zogen im Jahr 2017 in die Nähe von Bremen. Seit dem gebe ich das Vitalkonzept durchgehend. Wir hatten in diesem Winter (18/19) nur zwei Tage an denen das Auge nur leicht angedickt war. Wenn man bedenkt, dass im ersten Winter das Auge wochenlang wirklich sehr dick war, ist das eine riesige Verbesserung.  Sollte die Leber aufgrund von Wetterumschwung doch mal einen schlechten Tag haben, haben wir zusätzlich noch kleine Helferlein.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Futterumstellung auf das Pferdevitalkonzept das Auge der Motte gerettet hat. Ich hätte nie gedacht, dass ‚nur‘ eine Vitalisierung der Leber so verdammt viel ausmachen kann.

Das ganze Pferd ist anders. Im positivem Sinne. Wach, fit, interessiert und sie wirkt deutlich glücklicher. Die Hufe sind auch im Sommer sehr stabil und der Hufschmied lobt uns regelmäßig. Als ich sie gekauft habe, hatte sie vorn Eisen drauf. Jetzt läuft sie gesund barhuf. Sie ist beim Reiten deutlich motivierter und hat eine gesunde Verdauung. Das bestätigt mir auch immer der Tierarzt, denn einmal im Jahr lass ich zur Sicherheit trotzdem Blut- und Leberwerte nehmen.

Was mir dazu aufgefallen ist : Dieses Jahr ist das erste Frühjahr, dass ich das Vitalkonzept durchgehend füttere und die Motte hat so gut wie keine Zecken. Sonst saß sie immer ziemlich voll. Wenn jetzt mal welche dran sitzen, sterben sie irgendwie sofort ab.

Die Motte war seit dem nie wieder krank, keine Koliken und keine sonstigen Ausfälle. Mal eine größere Verletzung (Hufbeinbruch) aber die kann ja schlecht durch das Vitalkonzept verhindert werden.

In Kombination mit der jetzigen Umschulung auf die klassische Reitkunst lass ich jetzt einfach mal weitere Bilder sprechen.

Zur weiteren Info: Die Motte bekommt als Futter nur Hafer, ausreichend Heu / im Sommer 24h Weide , das Vitalkonzept, Mineralien und Vitamine. Kein großes Heckmeck, keine Zauberpackungen. Nur das was ihr gut tut und was wirklich hilft.

Auf den Bildern sieht man, wie sie gut sie sich körperlich verändert hat, den wacheren Blick kann man sehen. Das Fell glänzt ohne großes Putzen genauso wie man es dort sehen kann.

Die Bilder sind im Laufe der Jahre entstanden und zeigen deutlich, dass wir unseren Weg gefunden haben und ich mich für das beste entschieden habe.

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